Welche Wege führen dich zu innerem Frieden? 

Im folgenden Teil des Artikels gebe ich dir ein Potpourri ganz persönlicher Tipps und Möglichkeiten, die dich mit deinem Inneren verbinden, damit du dein Leben mit Zufriedenheit in deine eigenen Hände nehmen kannst. Höre auf dein Herz, was dich anspricht, denke darüber nach und versuche regelmäßig Übungen aus der Achtsamkeitspraxis anzuwenden. 

Wenn dir zu dem einen oder anderen Punkt Gedanken kommen, dann schreibe sie auf und lasse sie dann erst einmal wieder los.

Wenn du magst, dann zünde dir eine Kerze und/oder Räucherstäbchen an und meditiere. Werde ganz still und atme normal ein und aus. Lasse deine Gedanken ziehen, heiße sie Willkommen und lasse sie los. Spüre die Leichtigkeit in dir und nehme dieses Gefühl mit durch den Tag.

Den inneren Frieden zu finden ist ein Prozess, der einiges von dir abverlangt. Der bedingt alles Unnötige gehen zu lassen und deine gesamten Gefühle zu akzeptieren.

Um mit dir selbst ins Reine zu kommen, solltest du dazu bereit sein, zu entdecken, wer du wirklich bist. Es muss dir bewusst werden, dass nur du allein dazu in der Lage bist, deine emotionalen Antworten und Reaktion zu kontrollieren.Erwarte nicht gleich zu viel von dir. Bleibe zunächst in deiner Leichtigkeit. Was vergangen ist, ist vergangen. Akzeptiere dein Leben so wie es ist und lasse los. Denke nicht mehr darüber nach, wer Schuld hatte oder was gewesen wäre wenn. Nutze deine Jetztzeit, um Gefühle und Gedanken loszulassen, damit dich diese nicht weiter blockieren. Um deinen Verstand zu entspannen, musst du zu deine Gedanken, die dich belasten, (negativen Gedanken und unschöne Erinnerungen) Lebewohl sagen.

Meine Tipps: Was kannst du tun?

Atme

In der Achtsamkeitspraxis spielt die Atmung eine große Rolle. Ich lege dir daher ans Herz dich ein wenig damit zu beschäftigen. Du kannst zahlreiche Bücher, Videos (z. B. Scobel auf YouTube), Hörbücher sowie Seminare zu diesem Thema finden. Wenn du intensiv an dir arbeiten möchtest, dann besuche doch mal ein MBSR Kurs.

Zeit mit dir

Verbringe Zeit mit dir selbst. Verabrede dich zu einer deiner Lieblingsbeschäftigungen. Lege auch mal einen Wellnesstag ein, entspanne dich und treibe Sport. Nimm dir Zeit um etwas für dein körperliches und seelisches Wohlergehen zu tun. Du weißt am besten was dir gut tut. Bei allem Tun, schlafe auch ausreichend. Der Schlaf gibt dir die Kraft Neues zu tun.

Perspektiven wechseln

Wechsle in deinem Leben immer einmal wieder die Perspektive. Reise in ein dir unbekanntes Land. Lese ein Buch, das dir neue Einsichten vermittelt. Philosophische Bücher eignen sich bestens dazu. Nimm die Perspektive anderer ein oder verändere Gewohnheiten um selbst eine neue Perspektive einnehmen zu können. Ich habe gerade mal wieder die Möbel umgestellt und schreibe diesen Artikel aus einem neuem Blickwinkel.

Krafttanken in der Stille

Spazieren gehen durch den Park oder im Wald, auf einer Bank sitzen und den See oder Fluss betrachten. Eine Tasse Tee aufgießen und dann in aller Ruhe trinken. Morgens, wenn die Anderen noch schlafen eine Achtsamkeitsübung durchführen. Eine Stunde allein mit einem Buch. Stille ist der Klang des Friedens. Wie oft lässt du Stille zu?

Den eigenen Körper akzeptieren (älter werden)

Auch wenn es schwer fällt, müssen wir zusehen, wie sich im Alter der Körper verändert. Sport, Yoga, Qigong, Taichi, Tanzen etc. helfen dabei sich gut zu fühlen. Massagen, Thermen und auch Saunen tun gut. Um geschmeidige Haut zu erhalten kannst du sie mit guten Ölen pflegen. Kleide dich hübsch (bloss nicht grau in grau oder beige in braun). Vielleicht gehst du mal zu einer Farbberatung. Eine schöne Frisur unterstützt deine Ausstrahlung (heute tragen Frauen über 50 lange Haare). Finde dich selbst so wie du bist schön.

Langsamkeit 

Ich habe mich bezüglich meinem Tempo stark verändert. Ich muss nicht mehr hetzen. Alles schnell schnell, und dann? Manchmal muss man sich Zeit für Dinge im Leben lassen (ein wichtiges Learning in meinem Leben) und manchmal muss man auch einfach Geduld haben. Die Welt dreht sich nun einmal in ihrem eigenen Tempo. Es lässt sich nichts erzwingen. In der Langsamkeit steckt sehr viel Kraft.

Dankbarkeit

Wenn du genau hinschaust, dann weißt du, daß das Leben wundervoll ist. Es entfaltet sich durch dich und wenn du es willst, dann bist du ein Teil des Wunders im Leben. Jedes Leben ist wundervoll und ein Geschenk. Auch du bist ein Geschenk für die Menschheit. Frage dich, was du zurückgeben kannst? Während du den Artikel liest sitzt du sicherlich im Warmen und hast genug zu essen und zu trinken. Und du weißt, du hast hier in Europa ein privilegiertes Leben. Mit diesem Blick auf die Welt, kannst du für dein Leben dankbar sein. Wenn du dir das Gute vor Augen führst, dann weißt du wovon ich spreche.

Loslassen

Gerade wenn man älter wird, dann ist es manchmal gut, einfach etwas anderes zu erfahren als täglich die gleichen Straßen, Menschen, Kollegen, Büros, die gleichen Gerüche und Geräusche. Das übliche Einerlei, und die gewohnten Rituale.

Ein Kurztrip kann dich aus den tagtäglichen Verstrickungen herausholen. Ich liebe es zu wandern, etwas kreatives zu machen oder mich mit Wellness zu entspannen. Wenn du an einem anderen Ort bist, dann hast du eine gute Chance von außen ungestört auf dich zu schauen und dich wirklich wahrzunehmen. Ein Gang herunterzuschalten, die Hektik des Alltags zurückzulassen können dir wieder positive Ideen vermitteln .

Zum Loslassen gehört auch sich darüber Gedanken zu machen, was ich tatsächlich brauche. Gerade im Alter ist vieles nicht mehr notwendig. Reichtum wird eher zum Gefühl als es tatsächlicher Besitz bedeutet. Welche der Dinge, die du dir kaufst, die du besitzt, benötigst du wirklich? Gerade im Alter tut es gut Dinge zu verschenken und sich darüber zu freuen, dass sie nun einen anderen Besitzer haben.

Ich habe mir fest vorgenommen mich von Dingen zu trennen. Derzeit sortiere ich aus und verschenke vieles. Dabei geht es darum, sich im Loslassen selbst zu finden, darum, sich mit sich selbst wohl zu fühlen und ein Gespür dafür zu entwickeln, was im Leben wirklich nötig ist und was nur Last und Pflicht.

Vergeben und akzeptieren was war

Viele Menschen sind im Alter unglücklich, weil sie sich immer noch im Konflikt mit ihrer Vergangenheit befinden. Also mit Lebenssituationen, die nicht mehr geändert werden können. Sie können nicht loslassen und spielen in ihren Gedanken vergangene Erlebnisse immer wieder durch. So entsteht ein Gefühl der Unzufriedenheit, Schmerz und Wut. Wenn du meditierst, dann wirst du sehr schnell herausfinden, es ist, wie es ist, du bist, was du bist. Alte Wunden sind irgendwann Narben und tun hier und dort weh. Vergib dir! Du hast es verdient deinen Frieden zu finden.

Geduld

Geduld zu haben ist oft schwer. Sie zu trainieren ist eine gute Achtsamkeitsübung. Und ich halte diese Eigenschaft für sehr relevant, weil das Leben nicht immer so ist, wie wir es wollen oder wie die Werbung es uns Glauben machen will.
Häufig haben wir falsche Erwartungen an das Leben, z. B, dass wir auf Knopfdruck Muster und Gewohnheiten, die uns schon lange begleiten sofort hinter uns lassen könnten. Oder das wir in einer Woche 10 Kilo abnehmen werden.
Zum alten Weisen wirst du also erst, wenn dir bewusst wird, welche Früchte die Samen, die du im Frühjahr gesät hast im Herbst tragen. Manche Sünden machen sich nun z. B. an den Hüften bemerkbar. Jetzt geht es darum dies zu erkennen und dein Leben wieder in eine richtige Bahn zu lenken. Und dies im eigenen Tempo mit ganz viel Geduld. Veränderungen brauchen Zeit und Geduld.

Bewusst atmen und meditieren

Ich möchte dir ein Leben in Achtsamkeit empfehlen und dich zu Achtsamkeitsübungen anregen. Gerade dann kann das bewusste Atmen eine Brücke für dich sein, um dich besser konzentrieren zu können. Du lernst deiner Gedankenschleifen, in denen du nicht präsent bist, bewusst zu werden. Jeder von uns ist in Gedanken oft nicht in der Gegenwart sondern ganz woanders. In der Achtsamkeitspraxis lernst du deinen Atem zu kontrollieren, um beunruhigende Dinge ruhiger werden zu lassen. Bewußtes Atmen holt dich aus deinen „Parallelwelten“ in deinem Kopf heraus. Hinzu kommt, dass diese Übung direkte Auswirkungen auf dein Wohlbefinden hat. Wenn du zum Beispiel nervös, gestresst oder gehetzt bist, dann atmest du häufig flach und schnell. Atemübungen ändern diesen Zustand und du fühlst dich besser. Setze dich einfach mal aufrecht hin und atme dreimal tief und langsam in deinen Bauch hinein. Beschäftige dich mit Meditation. Richte dir einen Ort dafür ein.

Deine Aufgaben, Leidenschaften und Lebensaufgabe

Widme deine Zeit deinem wahren ich. Das tolle am Älterwerden ist doch, dass du sein darfst, du mußt dich nicht anpassen. Es ist jetzt wichtig das zu tun, was sich wahr, gut und richtig anfühlt.
Hast du schon eine Bucketliste, eine Liste mit dem, was du noch machen möchtest geschrieben? Wenn nicht, dann ist es langsam Zeit dafür. Keine Sorge eine derartige Liste hat nicht die Aufgabe Vieles davon zu machen. Sie soll nur bewusst machen worum es dir wirklich geht, wer du wirklich bist, was du brauchst. Suche dir Dinge aus, die dir wirklich Freude bereiten.

Was bedeutet innerer Frieden für dich?

Ganz klar, die Weltprobleme lassen sich nicht mit Nachdenken lösen. Aber darum geht es hier auch nicht. Es ist wichtig den inneren Frieden in sich zu spüren. Dafür ist es förderlich, aktiv zu sein. Und dein Handeln auf das zu richten, was wirklich wichtig ist, auf einen Zustand der inneren Klarheit, des inneren Friedens und Mitgefühls. Wenn du dies ausstrahlst und dein Handeln daran ausrichtest wirkt sich dies auch auf dein Leben aus.

Und wie möchtest du deinen Frieden in dir und in deiner Welt kultivieren?

Gerade jetzt, wo ich den Artikel endlich fertig schreibe, überschlagen sich die Ereignisse und Nachrichten bezüglich des Coronavirus. Wenn ich meinen eigenen Gedanken folge, dann wird es mir noch deutlicher, wie wichtig es ist den Zustand von innerem Frieden und Zuversicht in diesen unruhigen Zeiten zu erreichen.

Denk mal darüber nach! 

 

 

 

 

 

 

 

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Den inneren Frieden finden- Teil 2

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Over 50 – Wenn die Uhr tickt (Wechseljahre)

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Meine besten Tipps für Wellnesstage zu Hause

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Tu dir mal was Gutes – die kleine Auszeit

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