Im letzten Blog habe ich beschrieben, wie ich meine kleine Auszeit gestaltet habe. Dort im schönen Bad Blumau konnte ich die Achtsamkeitspraxis ganz einfach gestalten. Vielen Dank für dein Feedback. 

Um einfach mal abzuschalten eignet sich eine kleine Reise sehr gut, aber nicht immer haben wir die Möglichkeit und das nötige Geld um zu verreisen. Daher möchte ich dir im aktuellen Blogartikel zeigen wie du die “kleine Auszeit ” für zu Hause gestalten kannst.

Die Achtsamkeitspraxis lässt sich natürlich auch sehr gut in den Alltag integrieren. Du kannst auch mit wenigen Mittel einen Wellnesstag und die Achtsamkeitspraxis daheim organisieren. 

Ich schreibe in diesem Artikel gerade für uns Frauen über 50, da die Doppelbelastung von Job und Haushalt als besonders stark belastend empfunden wird. Und wenn auch noch die Wechseljahresbeschwerden dazu kommen, dann brauchen wir dringend hin und wieder einmal eine Pause.

Es muss nicht immer ein teures Hotel sein. Wellness gelingt auch zu Hause, wenn du achtsam mit dir umgehst. Vorher solltest du dir ein paar Informationen einholen und meine Tipps beachten. Ich wünsche dir damit viel Freude. 

Was kannst du tun?

  1. Entspanne mit Musik

Suche dir deine Lieblingsmusik zusammen. Zeitschriften und gute Bücher. Warme Socken und eine Kuscheldecke. Mache dir deinen Lieblingstee (Detoxmischung) oder eine heiße Schokolade. Vielleicht machst du eine Kerze an und Lavendelduft oder auch Rosenduft in eine Duftlampe. Mache es dir richtig gemütlich, schalte das Telefon ab. Die Zeit gehört dir. Genieße diese schönen Stunden in vollen Zügen. Sage anderen, dass du von – bis nicht gestört werden möchtest. 

2. Spa-Days in deiner Umgebung

Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten einen Spa-Day einzulegen. In großen Städten wird das Angebot immer vielfältiger, auch Schwimmbäder verfügen oft über zusätzliche Programme. Überall gibt es Saunaangebote, ein Hammam oder Massagen. In einigen Städten gibt es Floating-Angebote (Schweben im Wasser) und Solebäder. Das Angebot soll dir Entspannung bringen. Entfliehe einfach mal aus dem Alltag, vielleicht mit deinem Partner, einer guten Freundin oder auch allein. 

3. Entspannen zu Hause in der Badewanne oder Dusche

Das Baden ist besonders wohltuend für die Muskulatur. Damit es zu einem besonderen Badespaß kommt, besorge dir einen geeigneten Badezusatz. Einen Badezusatz der deine Laune hebt, (Duft der Rose oder Vanille) und deinen Körper besonders pflegt (z. B. mit Mandelöl). 

Bei Hautunreinheiten hilft ein Milchbad (Milch, Honig, Öl).

Auch ein Körper- oder Gesichtspeeling verwöhnt und entspannt deine Haut. (Öl-Zucker-Peeling stark, Heilerde-Kamille-Peeling mittel, Mandel-Quark-Peeling, sanft). Wenn du in der Badewanne sitzt, dann kannst du auch dein Haar mit einer Haarpackung verwöhnen. Wenn du keine Badewanne hast dann kannst du mit Wechselduschen deinen Kreislauf anregen. Später kannst du dich gut eincremen, eine Crememaske verwenden, Hände und Füße mit Öl massieren und dann ruhen. Das Ruhen danach ist besonders wichtig. 

4. Gesundes Essen und Wohlfühl-Food

Gesunde Ernährung spielt mehr denn je eine wichtige Rolle. An einem Wellness-Tag kannst du besonders durch leichte Speisen dein Wohbefinden unterstützen. Obst, Salat und viel Gemüse. Bitte aber nicht spaßbefreit, sondern mit Genuss! Derzeit sind fermentierte Produkte stark im Trend, sehr gesund und ein wahrer Genuss. Die Inhaltsstoffe sind gut für Körper und Gesundheit und bringen einem, in Verbindung mit Massagen, sichere Entspannung. Auch Smoothies liegen immer noch hoch im Kurs. Aber auch eine leichte Suppe mit Gemüse, wer mag auch mit Fisch. All dies ist gut geeignet für einen Wellnesstag und liegt leicht im Magen. Zudem gibt Suppe dem Körper Wärme und wirkt beruhigend. 

5. Café oder Teeshop als Wellnessort

Derzeit liegen die Coffee Shops mit eigener Rösterei ganz groß im Trend.  Dabei wird großer Wert darauf gelegt eine Atmosphäre aus Café und Wohnzimmer herzustellen. Mit einem Fokus auf eine entspannte Atmosphäre, kann man sich lange dort aufhalten, ob allein mit einer Zeitung oder mit der Freundin zum Kaffee-Klatsch. Mein Tipp daher, verwandele dein Stammcafé in ein zweites Wohnzimmer, wenn das nicht sowieso schon so ist und genieße dort die Zeit zum Ausspannen.  Wenn du keinen Café trinkst suchst du dir vielleicht eine Teeoase. In Berlin habe ich auch ein Lieblingsteehaus. Dort zieht der Tee (mit Sanduhr) lose in der Kanne und stärkt die Nerven und duftet wunderbar aromatisch. 

6. Social-Media-Fasten

Hin und wieder braucht  es nicht viel um zur Ruhe zu kommen. In der Regel reicht es aus, Alltagstätigkeiten einzustellen oder zu verringern. Wenn du viel am Computer arbeiten musst, dann sitze nicht auch noch in deiner Freizeit davor, wenn es in deinem Job sehr laut zugeht, dann vermeide Lärm daheim. Um die viele Zeit, die wir mit Social Media verbringen zu regulieren, greifen Leute manchmal auf Tracking-Tools zurück. Ich brauche dies in der Regel nicht. Ich schalte von Zeit zu Zeit einfach alles aus und kümmere mich nicht darum. Meine Freunde sind es von mir gewohnt, dass ich nicht immer erreichbar bin. Wenn ich male, Musik höre oder in der Natur bin, dann empfinde ich die Geräte als störend. Außerdem, weiß ich genau, ich verpasse nichts. Gehe daher achtsam mit deinem Socialmediagebrauch um. Auch du wirst sehr schnell merken, dass du nichts verpasst. 

7. Wellness im Büro

Ob nun der Wellness-Gedanke bzw. der Gesundheitsgedanke auch seinen Weg in die Büros finden wird, weiß ich nicht. Vielleicht in einige moderne oder besonders kreative Branchen. Aber auch ohne dort zu Arbeiten kannst du dir durch kleine Dinge eine angenehme Atmosphäre für dich selbst schaffen. Mit Bildern und Blumen ist da sicherlich einiges möglich. Auch regelmäßiges lüften, sich strecken und recken, Rückenübungen, Atemübungen und ein Augentraining sind dabei sehr wichtig. Vergiß nicht am Arbeitsplatz ausreichend zu trinken. Stelle dir Wasser an deinen Arbeitsplatz. 

8. Atemübungen im Alltag führt zu mehr Gelassenheit

Stress durch bewusstes Atmen zu lösen ist sehr lohnend und effektiv. Für dich selbst und gegen die Herausforderungen durch die Alltagsroutine. Bei den Atemübungen im Büro oder zu Hause, steht man einfach auf, nimmt die Arme beim Einatmen hoch und senkt sich beim Ausatmen. Oder du setzt dich aufrecht auf einen Stuhl, die Füße sollten geerdet sein. Während des tiefen Einatmens werden die Arme für circa fünf bis zehn Sekunden seitlich nach oben geführt und mit dem Ausatmen wieder zurück nach unten bewegt. Atme tief in den Bauch hinein. Du wirst sehr schnell merken, dass sich das Stressgefühl löst und sich Entspannung einstellt. 

9. Ruhe Orte suchen

Eine meiner Lieblingsmethoden ist es mir einen Ruheort zu suchen. Wo ist dein Lieblingsort der Ruhe? Wo kannst du besonders gut entspannen? Es ist wichtig, dass du einen Ort für dich hast. Dann ist es viel leichter Ruhe und Entspannung zu empfinden, loszulassen und Sorgen wegzuschieben. Setze dich doch mal auf deine Lieblingsbank und mache einfach mal nichts.

10. Heilkräuter sammeln und verwenden

Es gibt eine Vielzahl an Kräutern, die dein Wohlbefinden verstärken können. Jedes Kraut hat eine Bedeutung, Wirkung und auch Wechselwirkung mit unserer Persönlichkeit. Kräuter sind unterschiedlich einsetzbar. Als Tee, Tinktur, Kompresse, Gewürz, Aroma und Bestandteil von Kosmetika und vieles mehr. Es lohnt sich, dass du dich damit auseinandersetzt. Als Wellnesstag kann ich eine geführte Kräuterwanderung empfehlen, einen Kochkurs oder eine Teekur. 

11. Was kannst du noch tun?

Es gibt noch Vieles was du tun kannst. Hier kann ich dir nur ein paar kleine Anregungen geben. Es kommt natürlich auch auf deine Vorlieben an. Nicht zu vergessen ist Bewegung und Sport. Manchmal werden auch Spezialtage wie: Hormonyoga, die “acht Schätze” des Quigongs, Handballtourniere, Tageswanderungen etc. angeboten und eignen sich wunderbar zum Entspannen. Aber auch ein Malseminar kann sehr helfen. 

Ich möchte auch auf Meditationsretreats hinweisen. Ich habe einmal an einem Schweigewochenende teilgenommen. Eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Durch einen Fastentag kannst du herrlich entgiften und deinem Körper Gutes tun. Singen tut auch sehr gut und es entspannt. Melde dich doch mal bei einem Chor an. Wie du siehst, es gibt eine unbegrenzte Anzahl an Möglichkeiten. Es kommt nur darauf an, wie du die Zeit für dich nutzt. Mit wenig Aufwand und in der Regel auch kostengünstig kannst du immer wieder einen Wellnesstag, nämlich deinen individuellen ganz persönlichen Wellnesstag, einlegen. 

Die kleine Auszeit: 

Nimm dir Zeit für dich! 

Für dein Wellness. 

Für dein Wohlbefinden.

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